Bestimme, welche Bereiche du bewerten willst (zB Strategie, Führung, Technologie, Daten, Mitarbeitende, Kultur). So stellst du sicher, dass kein wichtiger Aspekt untergeht.
Schritt 2: Entwickle ein verständliches Bewertungsmodell
Nutze einen Stufenplan (zB 1 = KI-Neuling, 5 = KI-Vorreiter), damit alle im Team die Einschätzungen nachvollziehen können. Definiere zu jeder Stufe konkrete Merkmale.
Schritt 3: Ermittle den Ist-Zustand – ehrlich und faktenbasiert
Führe Interviews, Umfragen oder Workshops durch. Binde Mitarbeitende aus verschiedenen Bereichen ein. Je vielfältiger die Perspektiven, desto realistischer das Bild.
Schritt 4: Analysiere Stärken und Handlungsfelder
Markiere, wo ihr schon stark seid – und wo der größte Nachholbedarf besteht. Priorisiere die Felder mit dem meisten Hebel für eure Ziele.
Schritt 5: Leite konkrete nächste Schritte ab
Formuliere für jedes Handlungsfeld praxisnahe Maßnahmen – von Quick-Wins bis zu langfristigen Projekten. So bleibt die Analyse kein Papiertiger.
Schritt 6: Teile Ergebnisse und sorge für Transparenz
Stelle die wichtigsten Erkenntnisse und nächsten Schritte im Team oder Unternehmen vor. Offenheit sorgt für Akzeptanz und Motivation zur Umsetzung.
Konkretes Beispiel:
„Für ein regionales KMU haben wir zuerst ein kurzes Online-Assessment mit sieben Fragen entwickelt – von KI-Strategie bis Datenkompetenz. Das Ergebnis: Die Geschäftsführung ist offen für KI, aber es fehlt an Schulungen für Mitarbeitende. Unsere Empfehlung: Zuerst eine interne Info-Session, dann gezielte Weiterbildung – und die nächsten Monate regelmäßig messen, wie sich das Know-how entwickelt.“
- Mein Tipp: Fang pragmatisch an – eine grobe Standortbestimmung ist besser als gar keine. Nachschärfen kannst du immer noch.
- Was mir oft hilft: Hole dir unbedingt ehrliche Stimmen aus verschiedenen Abteilungen – die Sicht von „unten“ ist Gold wert.
- Extra: Teile kleine Erfolge und Fortschritte frühzeitig – das baut Vertrauen auf und nimmt Ängste.
